Ameisen bekämpfen
Warum Hausmittel gegen die Straße selten das eigentliche Problem lösen
Ameisen gehören zu den häufigsten Anfragen, die uns erreichen – meist, wenn plötzlich eine Ameisenstraße quer durch die Küche oder über die Terrasse führt. In den meisten Fällen handelt es sich um die heimische Schwarze Wegameise, die zwar lästig, aber ungefährlich ist. Sie sucht lediglich Nahrung und folgt dabei einer Duftspur, die sie selbst gelegt hat.
Das Problem an vielen Hausmitteln: Wird nur die sichtbare Straße besprüht oder abgewischt, ist das Nest selbst meist völlig unberührt. Oft dauert es nur wenige Tage, bis eine neue Route gefunden wird – das eigentliche Problem, das Nest mit der Königin, bleibt bestehen und die Kolonie wächst munter weiter.
Anders sieht es bei der Pharaoameise aus, die vor allem in beheizten Gebäuden, Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Gastronomiebetrieben vorkommt. Sie gilt als hygienisch relevanter Schädling, da sie Keime übertragen kann, und ihre Kolonien lassen sich bei falscher Behandlung durch normale Insektensprays sogar vermehren, weil das Nest sich bei Störung aufspaltet („Budding“) – aus einem Nest werden dann mehrere. Hier ist professionelles Ködermanagement statt Sprühmittel gefragt.
Unser Vorgehen: Wir identifizieren zunächst die Art und suchen gezielt nach dem oder den Nestern – oft in Mauerritzen, unter Bodenplatten, hinter Sockelleisten oder in Wandhohlräumen. Je nach Art und Befallsstärke setzen wir gezielte Köder ein, die von den Arbeiterinnen ins Nest getragen werden und dort auch die Königin erreichen – das ist der einzige Weg zu einer wirklich dauerhaften Lösung.
In Betrieben mit Lebensmittelbezug oder in der Pflege berücksichtigen wir zusätzlich die HACCP-Vorgaben und dokumentieren die Behandlung entsprechend.
Sprechen Sie uns an, wir sind für Sie da...