vertrauenswürdig
erfahren
fair

Angebot einholen
Werktags Rückruf in unter 30 Minuten
4,9 bei über 60 Google-Bewertungen

Asiatische Hornisse bekämpfen

Eine eingewanderte Art auf dem Vormarsch – und leicht mit der heimischen Hornisse zu verwechseln

Die Asiatische Hornisse (lat. Vespa velutina) stammt ursprünglich aus Südostasien und wurde 2004 unbeabsichtigt nach Frankreich eingeschleppt. Seitdem breitet sie sich Jahr für Jahr weiter aus und ist mittlerweile auch in Nordrhein-Westfalen und im Raum Neuss/Düsseldorf nachgewiesen. Als sogenannte invasive Art steht sie auf der EU-Liste besonders zu beobachtender Arten – anders als die bei uns heimische und geschützte Europäische Hornisse.

Auf den ersten Blick werden beide Arten leicht verwechselt. Die Asiatische Hornisse ist jedoch insgesamt dunkler gefärbt, hat einen fast schwarzen Hinterleib mit einem auffälligen gelb-orangen Segment und – ihr deutlichstes Merkmal – leuchtend gelbe Beinspitzen. Ihre Nester baut sie bevorzugt hoch in Bäumen, oft erst im Herbst sichtbar, wenn das Laub fällt, können aber auch in Rollladenkästen, Dächern oder Schuppen entstehen.

Warum das wichtig ist: Die Asiatische Hornisse hat sich auf die Jagd von Honigbienen spezialisiert und kann ein Bienenvolk innerhalb weniger Wochen erheblich schwächen oder sogar auslöschen. Für Imker in der Region ist das ein echtes Problem, und auch für die Bestäubung von Gärten und Obstbäumen ist die Art keine gute Nachricht.

Anders als bei der geschützten heimischen Hornisse ist die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse als invasive Art grundsätzlich zulässig und wird von den Behörden sogar begrüßt – sie sollte aber niemals in Eigenregie erfolgen. Die Tiere verteidigen ihr Nest aggressiv, die Nester sitzen oft in schwer zugänglicher Höhe, und eine unsachgemäße Bekämpfung kann das Nest sogar aufsplitten („Budding“) und das Problem vergrößern statt lösen.

Wie schnell sich das Thema gerade entwickelt, zeigen die Zahlen des Landes: 2022 gab es in NRW neun bestätigte Sichtungen, 2024 bereits rund 1.400, 2025 über 7.300 – und 2026 liegt die Zahl schon jetzt darüber. Auch der Rhein-Kreis Neuss und die Stadt Neuss weisen aktiv auf den richtigen Umgang mit der Art hin und bitten um Meldung von Sichtungen. Seit Mai 2026 fördert das Land NRW zudem die fachgerechte Entfernung von Nestern mit einer Pauschale über die Imkerverbände – sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen möchten, ob das für Ihren Fall infrage kommt.

Wenn Sie ein Nest oder auffällig große, dunkle Hornissen mit gelben Beinspitzen entdecken: Fotografieren Sie das Tier oder Nest nach Möglichkeit aus sicherer Entfernung und schicken Sie uns das Bild per WhatsApp. Wir klären zunächst, um welche Art es sich handelt, und entfernen ein bestätigtes Nest der Asiatischen Hornisse fachgerecht mit der passenden Schutzausrüstung.

Sprechen Sie uns an, wir sind für Sie da...

0170 / 3086007

Foto per WhatsApp