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Silberfische bekämpfen

Meist harmlos, aber oft ein Hinweis auf zu viel Feuchtigkeit

Silberfischchen (lat. Lepisma saccharinum) sind flügellose, silbrig glänzende Insekten, die vor allem in Bädern, Küchen und Kellern auftreten. Sie sind nachtaktiv, meiden Licht und werden daher meist erst bemerkt, wenn man nachts das Licht anschaltet oder hinter einer Fußleiste ein Tier hervorhuscht.

Für Menschen sind Silberfischchen ungefährlich – sie übertragen keine Krankheiten und stechen oder beißen nicht. Sie ernähren sich hauptsächlich von stärke- und zuckerhaltigen Stoffen, dazu zählen Tapetenkleister, Buchbindeleim, Textilfasern und Hautschuppen. In größerer Zahl können sie allerdings an Tapeten, Büchern oder Textilien Schaden anrichten.

Wichtiger als die Tiere selbst ist meist, was ihr Auftreten verrät: Silberfischchen brauchen eine hohe Luftfeuchtigkeit, um sich wohlzufühlen und zu vermehren. Ein anhaltender Befall im Bad oder an einer bestimmten Wand ist deshalb häufig ein frühes Warnsignal für ein Feuchtigkeitsproblem – etwa mangelnde Lüftung, einen undichten Anschluss oder in selteneren Fällen sogar einen versteckten Wasserschaden.

Reine Behandlung der Tiere ohne Klärung der Ursache löst das Problem deshalb meist nur vorübergehend. Bei uns gehört zur Bekämpfung deshalb immer auch ein Blick auf die mögliche Ursache: Wir prüfen, wo die Feuchtigkeit herkommt, geben konkrete Hinweise zur Lüftung und setzen bei stärkerem Befall gezielt Insektizide oder Köder ein, die auch in Fugen und Ritzen wirken, wo sich die Tiere tagsüber verstecken.

So werden Sie den akuten Befall los – und beugen gleichzeitig vor, dass er in ein paar Monaten wiederkommt.

Sprechen Sie uns an, wir sind für Sie da...

0170 / 3086007

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